Béla Kéler - Béla Kéler Society

Béla Kéler - Béla Kéler Society

Béla Kéler - Béla Kéler Society

CD 

Béla Kéler - Klavierminiaturen

CD ist im E-Shop VIDEOROHAL erhältlich (Slovak)

Im Jahr 1858 begann Kéler die Reihe von acht Csardasen - Ungarische Tänze - zu komponieren. Die Version der Ungarischen Tänze für Klavier zu vier Händen stammt vom Autor selbst und wurde in zwei Bänden im Verlag Johann André - Offenbach am Main im Jahr 1877 veröffentlicht. Der erste Tanz Erinnerung an Bartfeld, op. 31 ist die meistgespielte thematische Einheit aus Kélers Schöpfung, dies allerdings im Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms, in welchem Brahms 32 Takte aus diesem "Bartfelder Csárdás" von Béla Kéler zitiert. Der zweite Tanz Komet Csárdás, op. 49 widmete Kéler dem Schriftsteller Mór Jókai, der die führende Persönlichkeit des kulturellen und politischen Lebens im Ungarn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war. Die Erinnerungen an die Orte, an denen Kéler arbeitete, und vor allem an seine Heimat, hat Kéler in seinen eigenen Werken verarbeitet. Sie erscheinen im dritten Tanz Werböczy Csárdás, op. 46, im vierten Tokayer Tropfen, op. 54, im sechsten Strahlen der Erinnerung, op. 50 und im siebten Gruß an mein Vaterland, op. 56. Der fünfte Tanz Sträußchen-Csárdás, op.40 ist nach einem Jungen-Hut mit einem Strauß von winzigen Blüten genannt. Der achte Tanz Erinnerung an Hermannstadt, op. 123 ist Kélers Erinnerung an die Stadt Sibiu (der deutsche Name ist Hermannstadt) im heutigen Rumänien, wo er als Kapellmeister im 10. Infanterie-Regiments des Grafen Mazzuchelli diente. Galopp Sempre Crescendo, op. 119 ist der letzte von Kélers dreizehn Galopps. Er wurde im Verlag Bote & Bock in Berlin veröffentlicht. Kéler hat 76 Walzer erschaffen (49 ohne Opuszahl). Als junger Mann von 24 Jahren komponierte er den Walzer Bartfelder Bade-Saison Walzer 1844, dessen Handschrift erhalten geblieben ist. Nach einer Revision des Autors (1874) wurde die Komposition vom Verlag J. B. Cramer & Co. in London unter dem Namen "Romantisches Leben", op.101 veröffentlicht. Am 1. Juli 1861 vollendete Kéler in Pest den Mazzuchelli-Marsch, op. 22, der seinem Militärregiment gewidmet war. Der Marsch ist besser bekannt als "Apollo-Marsch" WAB 115 von Anton Bruckner, dem die Urheberschaft der Arbeit fälschlich zugeschrieben wurde. In Debrecen im Jahr 1858 komponierte Kéler die dem Grafen Mazzuchelli gewidmete Mazur Przemyślski, op. 97, zur Erinnerung an die polnische Stadt Przemyśl. Aelpler's Lust, op. 96 ist eine Serie von fünf steirischen Tänzen mit dort typischen Vorschlagnoten. Conferenz Quadrille, op. 28 wurde in Wien im Jahr 1853 erstellt. Die endgültige Form wurde dem Werk nach der Überarbeitung in Wiesbaden (1876) gegeben. In jedem der sechs Teile der Quadrille dominieren musikalische Motive verschiedener Regionen des damaligen Europa: Preußen, Österreich, Sardinien, Russland, England und Frankreich. Die Quadrille wurde vom Bote & Bock-Verlag in Berlin veröffentlicht, sowie auch die oben genannten Werke unter den Opuszahlen 22, 96 und 97. Die Polka Auf Wiedersehen, op. 41 wurde von Kéler im Mai 1855 in Pest vollendet. Die Klavierfassung des Autors wurde 1859 vom Verlag Rózsavölgyi in Pest veröffentlicht. 

Béla Kéler - Walzer für Violine und Klavier 

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Im Frühstadium seiner Kompositionsarbeit schrieb Béla Kéler 49 Walzer ohne Opuszahl, vor allem für Klavier. Seit 1845 schrieb er 27 Walzer für Orchester mit Opuszahl. Gewöhnlich schuf er davon auch Versionen für Violine und Klavier, Soloklavier und Klavier zu vier Händen. Alle Walzer haben eine feste Struktur: Introduktion, fünf unabhängige Tänze und Finale. Der Walzer Deutsches Gemüthsleben, op. 88 vollendete Kéler am 29. März 1870. Das Manuskript des Werks gehört zur Sammlung des Šariš Museums in Bardejov. Die Uraufführung fand am 21. März 1871 in Wiesbaden statt. Den Walzer Am schönen Rhein, gedenk ich Dein, op. 83 führte Kéler zum ersten Mal in Wiesbaden am 28. August 1868 auf, nach seiner Rückkehr aus Bartfeld. Der Walzer stellt eine Erinnerung an Kélers Heimatstadt dar. Die einleitenden Töne dieses Walzers wurden auf Kélers Grabstein in Wiesbaden eingraviert. Von der Qualität her wurde diese Komposition oft mit Johann Strauß´ Walzer „An der schönen blauen Donau" verglichen. Das Kompositionsdatum des Walzers Unter Italiens blauem Himmel ist unbekannt. Offensichtlich ist dies einer der letzten Walzer Kélers, der nicht mehr gedruckt wurde, und auch keine Opuszahl mehr erhielt. Die einzelnen Tänze haben ungewöhnliche Namen. Im Finale "Addio Italia" wird das neapolitanische Lied „Santa Lucia" zitiert. Den Walzer Die letzten Glückstunden, op. 100 beendete Kéler am 22. November 1872 und er wurde einen Monat später zum ersten Mal aufgeführt. In der Introduktion schlägt eine imaginäre Uhr elf Mal, zur letzten Stunde des Spielbetriebs eines Wiesbadener Kasinos, beschrieben in Form von fünf Tänzen. Das Werk endet mit dem Zitat des deutschen Liedes „So leb denn wohl du stilles Haus". Der Walzer Vom Rhein zur Donau, op. 138 schrieb Kéler am 17. März 1876 in Wiesbaden zu Ende. Durch deutsche und österreichische Motive vermittelt er eine Atmosphäre der zwei europäischen Flüsse, in deren Nähe er tätig war. Die Komposition Österreich-Ungarn- Walzer, op. 91 beendete Kéler am 25. Januar 1871. In der Introduktion stellt er Melodien ungarischer und österreichischer Volkslieder vor. Während des Walzers verwendet er in beeindruckendem Kontrast Motive österreichischen und ungarischen Charakters und schließt ihn mit Fragmenten aus dem Rákóczi Marsch und Haydns Kaiserhymne.  

TRACKLIST:

1. Deutsches Gemüthsleben, op. 88 - MP3 DOWNLOAD
2. Am schönen Rhein gedenk ich Dein, op. 83 -
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3. Unter Italiens blauem Himmel -
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4. Die letzten Glückstunden, op. 100 -
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5. Vom Rhein zur Donau, op. 138 -
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6. Österreich-Ungarn Walzer, op. 91 -
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Československé komorné duo / Tschechoslowakisches Kammerduo
Pavel Burdych, husle / Violine
Zuzana Berešová, klavír / Klavier 

 Béla Kéler - Spomienka na Bardejov (Erinnerung an Bartfeld)

 

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