Béla Kéler - Béla Kéler Society

Béla Kéler - Béla Kéler Society

Béla Kéler - Béla Kéler Society

DAS WERK VON BARTFELD GEBOREN BÉLA KÉLER AUS DER PERSPEKTIVE
DER MUSIKWISSENSCHAFTLER UND INTERPRETEN 21. JAHRHUNDERTS.
E-Sammelband der Konferenzbeiträge


 PaeDr. Patrik Derfiňák, PhD. - Institut für Geschichte, Abteilung für Antike, Mittelalter und der frühen Neuzeit, Philosophische Fakultät, Universität Prešov

Ost-Slowakei im 19. Jahrhundert, einer Zeit mit Höhen und Tiefen

Zusammenfassung: Das 19. Jahrhundert stellt in der Ostslowakei einen schwierigen und komplizierten Zeitraum dar, der durch viele bedeutenden Veränderungen geprägt wurde. Aus der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Sicht handelt sich um einen Wechsel der besseren und schlechteren Jahren. Die Folge der insgesamt verschlechternden Lebensbedingungen führte schließlich nicht nur zu einer massiven Auswanderung der ärmsten bäuerlichen Bevölkerung , sondern auch der Intelligenz und des Adels. Für mehrere Künstler, Wissenschaftler und Politiker bedeutete die stagnierende Ostslowakei einen zu kleinen Wirkungsraum.. Durch den Abgang ins Ausland, oder in die großen Städte der Österreich - Ungarischen Monarchie , wie Wien, Budapest und Prag, wollten sie ihre Träume und Ziele zu verwirklichen . Viele von ihnen, darunter Bela Kéler haben ihre Heimatregion nie vergessen. Manche von Ihnen sind am Ende des Lebens wieder nach Hause zurückgekehrt, oder haben sie der Heimat wertvolles Vermächtnis hintergelassen. Einige schenkten Geld , andere eigene Sammlungen oder Arbeit. Leider sind viele von ihnen während der turbulenten ersten Hälfte des 20. Jahrhundert verloren gegangen Im Fall des Nachlasses von Bela Kéler ist es gelungen, ihn wieder zu entdecken.

 

Mgr. Jozef Petrovič - Staatsarchiv in Prešov, Zweigstelle Bartfeld

Soziale Lage der bürgerlichen bartfelden Familie Kéler

Zusammenfassung: Mitglieder des Bürgertums, später der Adelsfamilie Kélers beeinflussten fast drei Jahrhunderte in geringerem oder größerem Maße das gesellschaftliche Leben in der freien königlichen Stadt Bardejov. Stammgründer Martin Kéler setzte sich in Bardejov im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts nieder. Sein Sohn Sigismund I. als ein erfolgreicher Geschäftsmann mit Tokajer Wein angagierte sich im Magistrat der Stadt auch in gesellschaftlichen Sachen. Dank Sigismund II. erreichte Stamm der Kélerfamilie größte gesellschaftliche Anerkennung. Kaiser Leopold im J. 1699 erhab ihn und seine Nachkommen zum Adelstand und gewährt ihm das Wappenrecht. In den nächsten drei Generationen, bis in die Hälfte des 19. Jahrhunderts vertraten Familienmitglieder hohe Amtspositionen in der Stadt, oder führten erfolgreich den Handel durch. Allmählich spaltete sich der Stamm in mehrere Zweige. Auch außerhalb Bardejov mit zahlreichen Familie Darstellung gewachsen. In diesem Papier haben wir kurz skizzieren das Schicksal von einem Zweig der Kélersfamilie in direktem Zusammenhang mit dem Komponisten Béla Kéler.
   
   

RNDr. Peter BUBÁK - Gymnasium von Leonard Stöckel in Bartfeld und Prof. Mgr. Art. Irena MEDŇANSKÁ, PhD. - Abteilung für Musik, Institut für Musik und Bildende Kunst, Philosophische Fakultät, Universität Prešov

Béla Kéler - Leben und Werk

Zusammenfassung: Béla Kéler, mit bürgerlichem Namen Paul Albert von Kéler, stammt aus einer oberungarischen protestantischen Adelsfamilie. Nach seinem Studium in Levoča, Debrecen und Prešov hat ihm seine mächtige Liebe zur Musik nach Wien gebracht, wo er im Theater an der Wien die Stelle des ersten Geigers erworben hat. Hier war er neun Jahre tätig, studierte Harmonielehre und Kontrapunkt und begann zu komponieren. Seit 1854 nahm er die Dirigentenposition im Orchester Johann Sommers in Berlin, schon unter dem Namen Béla Kéler. Später war er ein Militärkapellmeister beim Graf Mazuchelli. Die letzten 20 Jahre seines Lebens war er als Direktor des Kurorchester in Wiesbaden tätig. Er war viel an Konzertreisen und seine Werke wurden in Deutschland, der Schweiz, Dänemark, Frankreich und England aufgeführt. Nur zu Hause, hat man ihn vergessen. Schon während seines Lebens sind seine Werke in 12 europäischen Verlagen erschienen. Dies war ein Zeichen des Erfolgs und Anerkennung. Béla Kéler schrieb 27 große Walzer, 27 Märsche, 20 Czardaschen, 18 Polkas, 15 Lieder, 13 Galops und 10 Ouvertüren.

PhDr. František GUTEK - Direktor, Šariš Museum in Bartfeld

Nachlass von Béla Kéler in Šariš Museum in Bartfeld

Zusammenfassung: Der Autor dieser Studie versucht um einen Rückblick auf das Schicksal des Nachlasses des Komponisten Bela Kéler, der im Jahre 1883 aus deutschen Wiesbaden nach Bardejov transportiert wurde, um den Testament des Komponisten zu erfüllen. Nach der Gründung des Saris Museum im Jahre 1903 wurde die Sammlung in der Historischen Bibliothek als separate Sammlung hinterlegt. Der Autor untersucht, wie das konkrete Material des Musikvermächtnisses, (Musik, persönliche Korrespondenz, Erinnerungsstücke) über die letzten 140 Jahren verwendet wurde und stellt fest, daß vor allem in den letzten Jahren erhöhtes Interesse an dieser Musiksammlung besteht. Die Werke Béla Kélers finden eine größere Aufmerksamkeit und auch immer größeren Platz im slowakischen Musikleben.

 Doc. PhDr. František Matúš, CSc. - Emeritus Akademiker

Bemerkenswerte künstlerische Erbe der europäischen Parameter in Bartfeld

Zusammenfassung: Kéler Béla (1820-1882) bestimmte in seinem Testament einen Teil seines Musikvermächtnisses der Heimatstadt Bardejov und Prešov. Im Jahr 1883 wurde das vermachte Material na Bardejov überstellt . Ein Teil blieb in Bardejov, den zweiten Teil des Nachlasses wurde nach Presov exportiert. Inhalt des Kélers Nachlasses in Bardejov und Schicksal des Nachlasses in Presov. Abwesenheit des entsprechenden musikalischen Niveau und das schwache kulturelle Milieau des damaligen Oberungarn um Kélers Werke durchführen und wahrnehmen zu können. Politisch-gesellschaftliches Ansehen n Kélers Schaffen in einzelnen Staatsystemen. Die Rolle der zeitgenössischen Musikwissenschaft bjektiv bewerten Songwriting Link B. Kéler und steckte es in den Kontext der heutigen kulturellen Leben in der Slowakei. Kélerova macht wichtige Beiträge in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert das, was wir jetzt beziehen sich auf als „europäisches Kulturerbe". Apel dauerhafte Verankerung seiner Arbeit im künstlerischen Umfeld mulitikultúrne Europa. Das Fehlen der musikalischen Interpretation Ebene und kulturellen Hintergrund der damaligen Oberungarn Interpretations Kélers Songs. Politische und gesellschaftliche Wahrnehmung Komponisten zu verbinden einzelnen staatlichen Systeme.

    

prof. Mgr Art. Irena MEDŇANSKÁ, PhD. - Abteilung für Musik, Institut für Musik und Bildende Kunst, Philosophische Fakultät, Universität Prešov

Folgend in die Schritte von Bela Kéler in Wiesbaden im Jahr 2006

Zusammenfassung: Region Šariš, vor allem seine nördliche Metropole Bardejov versteckt in seiner Geschichte solche Persönlichkeiten, die die europäische Musikgeschichte mitgestaltet haben. Auf jeden Fall gehört zu solchen der, in Bardejov geborene Komponist, Violinist, und Dirigent Béla Kéler (1820 Bardejov - 1882 Wiesbaden). Die Studie stellt eine Reflexion der Reise nach Deutschland, nach Wiesbaden dar, um den Spuren Bela Kélers nachzugehen. Zum Ziel der Reise wurden die Informationen über den Nachlaß der Werke in Wiesbaden nachzuprüfen, die letzte Ruhestätte des Komponisten zu besuchen, den Grabstein zu fotografieren, sowie zu erfahren, wie sieht es mit der Aufführung Kélers Werke gegenwärtig im wiesbadenen Konzertleben. 

  RNDr. Peter BUBÁK - Gymnasium von Leonard Stöckel in Bartfeld

Kéler´s Violine - das neue seltene Exemplar in der Saris Museum in Bardejov

Zusammenfassung: Der Text enthält einige Informationen über die Nachfolger Béla Kélers, die Schwester Emílie Kéler und über den Stamm von Bela Kéler, die von Frau Ágnes Shirwath zusammengestellt wurde. Der Beitrag bringt Informationen über das Konzert anlässlich des 130 Todestages von Bela Kéler, veranstaltet in Wiesbaden im November 2012. Der Artikel bring neue Informationen über den Sohn von Bela Kéler, Albert Baum, dessen Nachkommen wurden am Konzert anwesend und haben der Stadt Bardejov ein Instrument - Geige Béla Kélers gewidmet.

    
doc. Mgr. Art. Karol MEDŇANSKÝ, PhD. - Abteilung für Musik, Institut für Musik und Bildende Kunst, Philosophische Fakultät, Universität Prešov

Idyllische Tongemälde Karpaten - das Dokument des programm-romantischen Denken von Béla Kéler

Zusammenfassung: Das 19. Jahrhundert, die Periode der Romantik, ist durch ein starkes Vordringen des programmatischen Denkens in die Musik gekennzeichnet. Die Komponisten lassen sich durch vielfältige Anstöße aus der Geschichte, der Literatur, der Natur, sogar der Philosophie anregen. Interessanterweise ließ sich auch Béla Kéler (1820-1882), gebürtiger Bartfelder (heute Bardejov in der Ostslowakei), seinerzeit ein bedeutender Verfasser der Unterhaltungsmusik, durch das programmatische Denken beeinflussen. Seine idyllischen Bilder Karpaten für Männerchor und Orchester stellen ein bedeutendes, die slowakische Natur besingendes Werk dar. Es besteht aus fünf Teilen - Bildern, wobei der Komponist formal überwiegend modifizierte kleine und große Liedformen aufgreift. Die Orchesterbesetzung geht auf den Charakter und Stimmung einzelner Bilder zurück. Uraufgeführt wurde das Werk am 5. Oktober 1854 in Hamburg. Das Manuskript befindet sich in der Nationalbibliothek in Budapest.

MgA. Zuzana BEREŠOVÁ - Palacký-Universität in Olomouc, Fakultät für Bildungswissenschaften, Department of Music

Historische Aspekte und Revision der Tongemälde Eine Nacht in Venedig von Béla Kéler

Abstrakt: Die Entstehung und Entwicklung des Theatergenres Harlekinade, knappe Charakteristik einzelner Figuren und ihre Nutzung als Stoff für umfangreiches orchestrales musikalisches Tongemälde Eine Nacht in Venedig von Béla Kéler. Die wiederentdeckte Autorenhandschrift des Werkes Eine Nacht in Venedig für Violine und Klavier im Kulturerbe von Béla Kéler in Bartfeld. Interpretatorische Reflexion und zeitgenössische Revision von Pavel Burdych bedingt durch ästhetische Anforderungen dieser Zeit. Das Tschechoslowakische Kammerduo führte die Werkrevision im Rahmen des 59. Internationalen Musiksommer im Bad Bartfeld und des 4. Kultursommer von Béla Kéler Bardejov - Bad Bartfeld 2013 auf. Das Ziel ist es, das wiederentdeckte Werk sowohl heutiger Interpreten-Generation, als auch breiter Zuhörermenge näherzubringen.

    
PhDr. Lýdia URBANČÍKOVÁ - Musikwissenschaftlerin

Nachlass von Béla Kéler muss ständig wiederbelebt werden

Zusamenfassung: Bedeutende Persönlichkeiten des Musiklebens widmeten sich im 20. Jahrhundert dem Kennenlernen der Persönlichkeit von Béla Kéler und seines Sachaffens. Es wurden einige Dokumente und Musikaufnahmen hergestellt. Es wäre notwendig, die Notenwerke von Kéler herauszugeben, ausführliche Kenntnisse über sein Leben und Schaffen zu erstellen. Weiterhin die Kontakte mit Orchestern, Musikfestivals und der Strauß-Gesellschaft in Prag anzuknüpfen.

 

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